Peter Bastine – Picture Discs

Im Mittelpunkt von Peter Bastines Sammlung stehen Picture Discs und Shapes. Platten, bei denen das Aussehen wichtiger ist als die Musik. Spezialisiert hat er sich auf 78er Schellack-Picture-Discs sowie auf abspielbare Postkarten. Bastine, 1952 in Melsungen bei Kassel geboren, seit Ende der 70er in Hamburg, war Discjockey, Roadie und Künstlerbetreuer für Pink Floyd, Frank Zappa, AC/DC, betrieb einen Plattenladen und eröffnete ein Café, das später zur Cocktailbar wurde. Unter Picture-Disc-Sammlern hat er einen bekannten Namen. Seine Schätze sind auf Ausstellungen in ganz Europa zu sehen. Eine kleine Auswahl zeigt der 2009 erschienene Bildband „Extraordinary Records“.

 

Im Interview spricht er über die phosphoreszierende „Medusa“, einen Anruf im Presswerk, die Erfindung von Thomas Saffady, die Lust am Archivieren, „Tausend Jahre Lüneburg“, einen Postkartenhändler am Montmartre, Sammlertypen, Excel-Tabellen, Rituale, die letzte Nummer einer Serie, Testpressungen des Labels Saturne, Sammeln als Männersache, das große Vinyl-ABC, die 12.000-Dollar-Vogue und das Picture-Disc-Revival.