Felix Aeppli – Rolling Stones

Regelmäßig zu den runden Jahrestagen der Rolling-Stones-Geschichte tritt der in Zürich lebende Felix Aeppli in Erscheinung. Er gibt Radio-Interviews, wenn die LP „Sticky-Fingers“ 30 wird oder Keith Richards 65, und wenn sich das legendäre Konzert im Züricher Hallenstadion zum zwanzigsten Mal jährt, veröffentlicht er einen Zeitungsbeitrag. Der 1949 geborene promovierte Historiker, Lehrer an der Züricher Berufsschule für Erwachsenenbildung, nennt sich „Stonologe“ und verdankt den Expertenstatus nicht zuletzt seinem mit wissenschaftlicher Akribie verfassten Werkkatalog der Band. Neben den Stones sammelt Aeppli die Musik von Dylan und Filmaufzeichnungen der Spiele von Manchester United.

 

Im Interview spricht er über den Reiz des Illegalen, zwanzig Plattenläden in zehn Tagen, absurde Remixe, die Beziehung zu Dingen, den Tag X, die Stones als Forschungsgegenstand, „records I’m still chasing“, 28 Zentimeter Jimi Hendrix, den Wiedereinstieg ins Sammeln, seine Verehrung für Dylan, die schweizerischen Stones-Pressungen, die Zukunft seiner Sammlung, Sisyphus, Punk, Perfektionismus und das nächste Studioalbum der Stones.